KNOCHENDICHTE-MESSUNG
KNOCHENDICHTE-MESSUNG

Die Messung der Knochendichte (Osteodensitometrie) wird hauptsächlich verwendet, um Osteoporose und das Risiko von Knochenbrüchen zu diagnostizieren und zu bewerten. Die Untersuchung wird im Liegen durchgeführt, braucht keine Vorbereitungen und ist schmerzfrei.
- OSTEODENSITOMETRIEDie Osteodensitometrie ist ein wichtiges Werkzeug in der Prävention und Behandlung von Osteoporose. Bei dieser Erkrankung des Knochenstoffwechsels ist der Abbau von Knochenmasse beschleunigt. Die Folge: Die Knochen werden instabil, und das Risiko für Knochenbrüche steigt. Mit digitalem Röntgen lässt sich der Ist-Zustand der mineralisierten Substanz im Knochen genau bestimmen. Dadurch kann das Risiko für Knochenbrüche abgeschätzt werden. Dies ist besonders wichtig für ältere Menschen und Personen mit Risikofaktoren wie familiärer Vorbelastung, bestimmten Medikamenteneinnahmen oder anderen Risikofaktoren, wie Rauchen, Bewegungsmangel, Vitamin-D-Mangel und Östrogenmangel.
GUT ZU WISSEN
- BEZAHLT DIE KRANKENKASSE DIE UNTERSUCHUNG?
Ist eine Knochendichtemessung medizinisch begründet, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen. Voraussetzung dafür ist eine ärztliche Überweisung. Bei der Terminvereinbarung klären wir mit Ihnen, ob und wann Sie Anspruch auf eine Kostenübernahme oder einen Kostenersatz durch die Kasse haben. - WANN IST EINE ROUTINEUNTERSUCHUNG SINNVOLL?Da Osteoporose bei gesunden Menschen unter 50 Jahren sehr selten ist, wird eine routinemäßige Knochendichtemessung vor dem 50. Lebensjahr nicht empfohlen.
Weitere Informationen auf www.gesundheit.gv.at.gesundheit.gv.at