MAMMADIAGNOSTIK
- Mammographie
- Mamma-Sonographie
MAMMADIAGNOSTIK

Die Mammadiagnostik umfasst die zwei wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs: die Mammographie (Bruströntgen) und Mamma-Sonographie (Ultraschall). Beide Methoden sind nicht-invasiv, und die Strahlenbelastung bei der Mammographie ist relativ gering bzw. bei der Sonographie nicht vorhanden. Es gibt derzeit in der Vorsorge keine bessere Methode zur Früherkennung von Brustkrebs als die Mammographie in Kombination mit der Mamma-Sonographie.
- MAMMOGRAPHIEDie Mammographie kann Brustkrebs in sehr frühen Stadien erkennen, oft bevor ein Tumor tastbar wird oder Symptome verursacht. Die Früherkennung erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung erheblich. Mit der Mammographie lassen sich auch andere, gutartige Brustveränderungen wie Zysten oder Verkalkungen erkennen, die weiter beobachtet oder behandelt werden müssen. Für viele Frauen bietet eine Mammographie ein Gefühl der Sicherheit und Beruhigung, dass keine Anzeichen von Brustkrebs vorliegen.
- MAMMA-SONOGRAPHIEDie Mamma-Sonographie ist eine ergänzende Untersuchung zur Mammographie, um Brustveränderungen wie Knoten oder Zysten zu erkennen. Sie ist empfohlen für Frauen mit dichtem Brustgewebe.
GUT ZU WISSEN
- IN WELCHEM ALTER SOLLTE ICH ZUR MAMMOGRAPHIE GEHEN?Die regelmäßige Vorsorge-Untersuchung ohne Beschwerden wird empfohlen für Frauen von 45 bis 74 Jahren. Wenn Sie das 45. Lebensjahr erreicht haben, wird Ihre eCard automatisch freigeschaltet für Untersuchungen alle zwei Jahre bzw. im Falle eines familiären Risikos für einen jährlichen Check. Sie erhalten von der Sozialversicherung eine Einladung zu einer Mammographie, die Sie in unserer Praxis durchführen lassen können.
- IST DIE MAMMOGRAPHIE SCHMERZHAFT?Während der Mammographie wird die Brust zwischen zwei Platten komprimiert, um klare Bilder zu erhalten. Diesen Druck empfinden manche Frauen als unangenehm oder schmerzhaft, besonders bei empfindlichen Brüsten. Unser Untersuchungsteam wird so gut wie möglich darauf eingehen. Das Unbehagen lässt sich auch durch gute Terminplanung verringern. So etwa sind die Brüste rund 10 Tage nach der Menstruation am wenigsten empfindlich.
- WIE STARK IST DIE STRAHLENBELASTUNG?
Unsere Geräte sind auf eine möglichst geringe Strahlungsdosis ausgelegt. Bei einer Standarduntersuchung beider Brüste (zwei Ansichten pro Brust) sind das etwa 0,4 Millisievert. Dies entspricht der natürlichen Hintergrundstrahlung, der ein Mensch in einem Zeitraum von ein bis zwei Monaten ausgesetzt ist. - WARUM BEKOMME ICH DAS ERGEBNIS NICHT GLEICH?
Die Befundung erfolgt standardmäßig nach dem Vier-Augen-Prinzip (Doppelbefundung). Dabei beurteilen zwei Fachärzte unabhängig voneinander die Aufnahmen der Mammographie nach vorgegebenen Kriterien. Diese Beurteilungsmethode ist zeitaufwendig. Daher ist es ganz normal, dass Ihr Befund erst ein paar Tage nach Ihrer Untersuchung zur Abholung bereit ist. - WAS PASSIERT, WENN IN DER MAMMOGRAPHIE ETWAS GEFUNDEN WIRD?
Ein auffälliger Mammografie-Befund kann sehr beunruhigend sein, bei den meisten Auffälligkeiten handelt es sich jedoch nicht um Brustkrebs, sondern oft um harmlose Veränderungen. Sollte die Mammographie Auffälligkeiten zeigen, werden wir gemeinsam mit Ihnen weitere Untersuchungen ins Auge fassen, um eine endgültige Diagnose erstellen zu können.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.frueh-erkennen.at